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Bauerngarten hinter dem Heimathaus Elte

Staktetenzaun am BauerngartenIm Jahre 2007 übernahm das Heimatvereinmitglied, Irmgard Wamelink, die Pflege des hinter dem Heimathaus in Elte gelegenen Bauerngarten. Mit tatkräftiger Unterstützung weiterer Heimatvereinsmitglieder gelang ihr in vielen Stunden teils harter Arbeit die vollständige Umgestaltung des Gartens. Doch dieser enorme Einsatz lohnte sich, denn wer sich in der heutigen Zeit entschließt, einen ursprünglichen Bauerngarten anzulegen, der trägt dazu bei, das im Laufe vieler Jahre entstandene bzw. erarbeitete Wissen um einen solchen Garten zu erhalten. Nicht zu unterschätzen ist auch der Nutzen, denn man erschafft einen bunten Lebensraum für Pflanzen und Tiere, von dem nicht zuletzt der Genießer frischer Kost profitiert. Hier kommt die gesunde Ernte noch ohne chemische Keule aus.

Seine idyllische „Wildnis", Staketenzaun, symetrisch angeordnete Buchsbaumhecken und ein Wegekreuz machen unseren Bauerngarten auch ein Stück weit zu einem Symbol einer fast vergessenen Zeit. Demzufolge ist unser Garten eine Inszenierung für pädagogische Zwecke, dessen Anlage und Pflege entspechendes Wissen und wie gesagt, großen Aufwand verlangen. Sicher ist das ein Grund dafür, dass sich der Bauerngarten in dieser Form im Bereich der Privatgärten nicht so recht durchsetzen konnte, obwohl sich ab und an moderne und bisweilen romantisierende Abwandlungen finden.

Vor 1900 entsprechen die Bauerngärten nicht ganz dem Bild, das uns heute vermittelt wird. Oft reichten landwirtschaftliche Ackerflächen bis dicht ans Haus heran, oft mit eingestreuten Obstbäumen und mit Platz für das häusliche Vieh. Diese Gärten dieten zum Gartenbau für den Eigenbedarf oder als kleine Nebeneinkunft.