Vogelkundliche Wanderung

 bestaunen die Vergissmeinnicht - Teilnehmer der vogelkundlichen Wanderung

-kwa- Rheine-Elte. Der Heimatverein Elte lud seine Mitglieder am vergangenen Samstag zur Vogelkundlichen Führung für Frühaufsteher in das Naturparadies des Dorfes Elte ein. Das es an diesem Morgen Bindfäden regnete, interessierte die Naturfreunde dabei herzlich wenig, denn den Vögeln ist das Wetter in dieser Jahreszeit ebenfall egal und das morgentliche Vogelkonzert wohl am lautesten und am schönsten anzuhören.

 

Winfried Grenzheuser von der Nabu-Gruppe Rheine übernahm die fachliche Führung der Gruppe aus Elte. Oft sind unsere Vögel, deren Gezwitscher von Dächern oder Bäumen klingt, mit dem Auge schwer zu erkennen. Da hilft ein geschultes Ohr! Die gefiederten Freunde gaben jedenfalls ihr Bestes in der dörflichen Idylle Eltes und Winfried Grenzheuser wusste zu jeder erkannten Vogelstimme wissenswertes über die faszinierenden Eigenschaften des Vogels zu berichten und konnte Farbabbildungen der Sänger zeigen. Winfried Grenzheuser bewies zudem ein gutes Auge für so manche Pflanze am Wegesrand, die sich aus der Nähe betrachtet schnell als echter Hingucker entpuppte. So konnten die Naturfreunde beispielsweise in der Umgebung des Bildstockes der Hofstelle Glasmeyer ganze Kissen der im April blau blühenden Pflanze mit dem poetisch anmutenden Namen „Vergissmeinnicht“ bewundern. Direkt vom Wegesrand konnte zudem eine Planze mit dem Namen „Postelein“, ein Wildsalat deren junge Blätter sehr zart sind und von ähnlichem Geschmack wie Feldsalat, probiert werden.

Trotz der pflanzlichen Vielfalt kamen die Teilnehmer der Führung hungrig zurück in das Dorf-Heimathaus, wo sie bereits ein üppiges Frühstück des Heimatvereines erwartete.

 Vergissmeinnicht

 

 


 

 

Text und Bild: Klaus Wamelink-         Winfried Grenzheuser informiert über das „Vergissmeinnicht“